Sometimes

Veröffentlicht auf 14. Juni 2013

Hallo Ihr Lieben! :*

Ich habe endlich wieder mal wieter geschrieben!

Ich poste jetzt noch mal die ganze Geschichte, damit Ihr nicht ganz zurück scrollen müsst.

Viel Spaß beim lesen! Eure Lilou

Sometimes

Als die Türen des Zugens sich öffneten und ich ausstieg, fiel mir als erstes auf, das ich so gut wie nichts davon verstand, was die Leute um mich redeten. Aber reden taten sie viel und anscheinend mit großer Begeisterung. Es sind Sommerferien und Katarina (kurz Katy), Sophie (Soso), Felina (Fee), Soso´s und Fee´s Freunde Fabian (Fabi) und Jakob (Jake) und dann auch noch ich, Alexa (oder einfach Alex) sind zum ersten Mal allein (bzw. ohne Familie (Ferienlager oder Klasse)) für 10 Tage unterwegs. Wir befinden uns am Bahnsteig <neuf> im Bahnhof von Bordeaux. Nach einem Blick auf meinen Notizblock teile ich meinen Freunden mit
"So weit ich weiß, müssen wir mit dem Bus nach <Hourtin> und <Naujac-Sur-Mer> bis <Plage le Pin Sec> fahren... Es weiß nicht zufällig jemand, wo die Bushaltestelle ist?", allgemeines Kopfschütteln. Okay, dann mussten wir fragen "Katy, Schatzie?" sie unterbrach mich
"Warum ich?"
"Weil du am besten Französisch kannst!"
"Na und? Ich will nich!" mist! Dann musste ich wohl ran!
"Na guut! Sag mir was ich sagen soll und ich frag." grummelte ich und maschierte einen Augenblick später auf einen anscheinend wartenden Franzosen zu  und fragte, so freundlich wie möglich, um meine wenig vorhandenen Französischkentnisse zu überspielen
"Excusez moi, vous pouvez vous me dire où est la station de bus/l'arrêt de bus (*sagt mal, was findet ihr schöner?!*)?" erst dachte ich, er hätte mich nicht verstanden, oder ich hätte nicht das richtige gesagt, aber dann antwortete er mit ausgestrecktem Arm
"Oui, oui, comme ça."
"Merci bien, Monsieur." bedankte ich mich artig und drehte mich zu den Anderen um und rief ein bisschen übermütig,
"Ihr habts gehöhrt: da lang!"

Das Einchecken am Campingplatz meisterten wir alle mit einem Misch-Masch aus Französisch und Englisch, bis sich rausstellte, dass die Empfangsdame deutsch konnte...
Mit unseren Campingplatzarmbändern und unserem Gepäöck bewaffnet marschierten wir dann gegen 7:00 Uhr früh zu unserem Platz, wo wir ershöpft nur noch die Isomatten ausrollten und so unsere erste Nacht, bzw. Tag unter freiem Himmel verbrachten.

Am späten Nachmittag so gegen 16:00 wachten wir wieder auf. Wir bauten unser 6er Zelt auf, was in etwa zwei Stunden in Anspruch nahm, und verteilten uns und unser Zeug folgendermaßen auf die drei Kabinen, Fee & Jake; Soso & Fabi; Katy & ich. Als wir fertig waren gingen fast alle duschen und da ich schon mal früher hier gewesen war, machte ich danach eine kleine Führung über den Campingplatz. Es gab ein Café, eine Bar, eine Pommesbude, einen Süßigkeitenstand, einen Kiosk, einen Surf...irgendwas-Verleih, einen Supermarkt, wo wir gleich mal ein par Lebensmittel besorgten, und natürlich den Strand und den Pinienwald, nach denen der Campingplatz benannt ist. Dann war es schon Aben geworden und uns knurrte allen der Magen. Wir machten schnell Stockbrotteig und ein kleines Feuer und aßen Stockbrot mit Würstchen, Ketchup und Senf.
Da wir alle noch schön ausgeschlafen waren, packten wir uns samt ein par Flaschen Bier und einer Flasche Malibou (unser erklärtes Lieblingsgetränk) an den Strand in die Dünen. leider durfte man Nachts nicht schwimmen gehen, wegen der Strömung oder so, aber wir fanden ein schönes Plätzchen, wo wir es und gemütlich machten. Es waren noch vielleicht 4 oder 5 Andere Gruppchen und ein par Liebespärchen am Stand, aber der Strand war groß, desshalb höhrten wir auch fast nur das Rauschen des Meeres, gelegentliches Lachen und im Hintergrund spielte Jemand Gitarre. Ich genoss eine Weile den Moment, irgendwann stupste Katy mich an
"Hast du die schnuckeligen Jungs da drüben gesehen?", fragte sie mich
"Mhm..... ja." grinste ich
"Was meinst du? Solln wir mal rübergehen?", das war aber gar nicht nötig, die 4 hatten uns auch schon entdeckt und kamen angeschlendert.
"Hi, sprecht ihr deutsch?" fragte einer
"Jap!" grinste Katy "Setzt euch doch zu uns. Wie heißt ihr?"
"Also das sind Mark, Picks und Nick, ich bin Dres! Wer seid ihr?"
"Katy."
"Und Alex." stellten wir und vor "Und die Turteltäubchen da drüben sind Soso mit Fabi und Fee mit Jake."
Sie machten es sich bequem und stellte ihre Getränke zu unseren und wir quatschten eine Weile. Sie erzählten, dass sie schon vier Tage hier waren, wir fanden raus, das wir witzigerweise voraussichtlich mit dem gleichen Zug nach Hause fahren würde. sie kamen aus Stuttgard, gar nicht so weit weg von Karlsruhe. Cool!.... Also, nicht das ich was von ihnen gewollt hätte oder so, aber süß waren sei schon, vor allem Markus! Er war 17, groß, hatte recht kurze, dunkelblonde Haare, grüne Augen, die von langen Wimpern umrahmt wurden und schöne Hände (ja, auf sowas achte ich!). Andreas barchte uns viel zum Lachen, er war 15, hatte rötliche Haare, Sommersprossen und machte Katy schöne Augen, die sich das gern gafallen lassen schien, allerdings schien sie auch Domenik (Nick) süß zu finden Dermit 18 der älteste von allen warund eventuell ein bisschen selbstverliebt awar. Und dann war da noch Pablo (Picks), er war 16, mehr der stille Typ, vielleicht aber auch schüchtern und total nett. Er hatte hellblonde Haare, blass-graue Augen und eine helle Haut, fast wie ein Albino, aber auf seine Art auch sehr hübsch, er hätte vielleicht gut mit Soso zusammen gepasst, wenn die nicht mit Fabi zusammen gewesen wäre.
Als unsere Getränke alle waren, legten wir uns in den Sand und versuchten Sterne zu zählen. Dazu sag ich jetzt mal nur, versuchs mal, wenn du nix getrunken hast, aber wenn alles leicht unscharf ist und man dauernd mit den Anderen darüber diskutiert, ob jetzt nach 11 13 oder 27 kommt...

Das Zelt der Jungs lag unserem fast gegenüber, wie wir am nächsten Tag feststellten. Es war Donnerstag und wir beschlossen spontan auf den Markt in Bordeaux zu gehen. Der nächste und letzte Bus, vormittags, fuhr in 20 Minuten...

Auf dem markt in Bordeaux kann man fast alles kaufen, Instrumente, Musik, Lebensmittel aller Art, Kleider & Accsesoirs, Mitbringsel.... wie ein großer Weihnachtsmarkt, oder so, nur ohne Krippe und Glühwein, das ganze Jahr über, immer Donnerstags und Dinstags.
Wir bildeten Gruppen, vereinbarten als Treffpunkt ein Café, in dem wir uns alle in zwei Stunden wieder treffen wollten, und tauschten für den Notfall noch Handynummern aus. Ich zog gemeinsam mit Katy und Fabi los. Ich freute mich, als ich bemerkte, das es Katy Fabian inzwischen auch ganz nett zu finden schien, das mit Nick hätte vermutlich nicht geklappt. Wir bummelten eine Weilde hier und dort herum, machten Fotos, kauften Souvenirs und Eis, probierten Arbänder an und Hüte auf. Irgendwann war ich plötzlich allein, ich schaute mich um, konnte die Andern aber nirgendwo entdecken. Mhm, naja, es war sowieso nur noch eine halbe Stunde, bis wir uns im Café treffen wollten. Das würde ich wohl auch allein schaffen! Die Beiden sollten ruhig ihren Spaß haben! Ich schickte Katy noch schnell eine SMS, dass sie sich keine Sorgen machen müssten und ging zu einem Stand mit Schmuck. Besonders schön fand ich die silbernen Fußringchen, in die kleine, bunte Steinchen eingelassen waren. Die Verkäuferin bot mir an, dass ich welche anprobieren könne, was ich dann auch tat. Weil ich mich dann am Ende nicht entscheiden konnte kaufte ich gleich zwei. Ich hatte gerade bezahlt und nahm das Papiertütchen, in dem die Ringe waren entgegen, als mir von hinten plötzlich die Augen zugehalten wurden. Ich kickste erschrocken auf und fuhr herum
"Also eigentlich hättest Du raten müssen, wer ich bin!", ich grinste erleichtert
"Mann Marcus, du kannst mich doch nicht so erschrecken, ich wäre fast in Ohnmacht gefallen!!!"
"Ja.. Naja.. Diese Wirkung habe ich gelegentlich auf Mädchen..."
"Oh Schat nur, wie bescheiden er auch noch ist!" rief ich in gespieltem Erstaunen. Wir lachten. Ich want mich an die Verkäuferin, die unsere Unterhaltun mit einem interessiertem Lächeln beobachtet hatte
"Merci Madame, ou revouir!" , sie antwortete etwas, dass ich mit meinen wenigen Französischkentnissen als 'Auf Wiedersehen und viel Glück.' übersetzte, es hätte aber auch etwas ganz anderes heißen können...
Ich lächelte sie an und ging dann mit Mark weiter. Er war mit Nick und Picks unterwegs gewesen, aber die waren inzwischen schon mal vorgegangen. Wir schlenderten Richtung Café und Mark erzählte, dass er etwas außerhalb von Stuttgard mit seinen Eltern, einer großen Schwester (Fanziska, 20), einem kleinen Bruder (Paul, 11), einem Hund, zwei Katzen, einem Wellensittich (der seiner Schwester gehöhrte, es gab mal zwei, aber einen hatte eine Katze erwischt), fünf Meerschweinchen (die sich bis jetzt meisterhaft gegen die Katzen zur wehr gesetzt hatten und seinem Bruder gehöhrten) ich einem Haus wohnte. Klavier spielen konnte, einmal die Woche zum Handball ging, in den ferien gelegentlich in der Eisdiele seiner großen Schwester jobbte und später mal Millionär werden wollte (guter Plan eigentlich!!!). Wir kamen 10 Minuten zu spät, da wir uns einmal verlaufen hatten, und die Anderen warteten schon. Dann fanden wir raus, dass wir gerne Orongina tranken und im Winter gerne Eis aßen (wie kamen wir eigentlich darau?). Fast hätten wir den Bus zurück verpasst, weil wir die Zeit vergessen hatten, aber der Busfahrer schien das gleiche Problem zu haben und dann passte es.
Am Nachmittag gingen wir noch im Meer baden, Abends waren wir zu faul um Essen zu machen, also aßen wir Pommes am Strand und kurz darauf, zurück bei den Zelten, fielen wir erschöpft in unsere Luftmatratzen.

Zwei tage später waren Katy und Dres fest zusammen. Ich freute mich für sie, denn sie gaben wirklich ein süßes Paar ab! Die beiden grinsten immer total wie auf Wolke 7, wo sie sich vermutlich tatsächlich befanden. Und wenn sie sich mal für mehr als fünf Sekunden voneinander lösten, schrieben sie sich im zwei-Sekunden-Takt süße SMS, was ich immer dann mitbekam, wenn ich abends neben Katy lag und eigentlich einschlafen wollte... Manchmal nervten sie fast ein Bisschen, aber es steckte auch irgendwie an. Mit den Jungs verstanden wir uns richtig gut und wir verbrachten die Tage meist gemeinsam. Grade jetzt lagen wir alle faul in der Sonne am Strand, aber das würde nicht mehr lang anhalten, denn so langsam wurde es in der Nachmittagshitze sogar unterm Sonnenschirm echt ein Bisschen zu warm. Fünf Minuten später waren wir alle im Wasser, wo wir eine Wasserschlacht veranstalteten. Plötzlich packte Marcus mich von hinten an der Hüfte und trug mich ins tiefere Wasser . ich kerischte natürlich total rum, aber wirklich wehren tat ich mich nicht, eigentlich könnte er so etwas ruhig öfters machen...  Als ich merkte, dass er mich unter Wasser drücken wollte, schlang ich die Arme um seinen Hals und hielt mich kichernd fets, was zur Folge hatte, dass wir beide plötzlich unter Wasser waren. Als ich wieder hochkam sah ich nur noch kurz eine ziemlich große Welle - direkt vor mir!!! Dann war überall Wasser, ich hatte den Mund aufgemacht um zu schreien, ja ich weiß, ganz tollte Idee, und jetzt bekam ich Wasser in Mund und Hals. Ich spürte, wie die Wellen an mir zogen und anfingen zu rollen, mit mir mittendrinn!!! Ich überschlug mich und wusste nicht mehr, wo Unten und Oben war. Meine Lunge war kurz vorm bersten und so langsam geriet ich in Panik. Mann scheiße! Ich wollte noch nicht sterben!!! Hallo?! Universum!?!? Ich will nicht total jüngfräulich, sozusagen ungeküsst und ohne Freund sterben!!! Es wurde immer kälter und dunkler, bis alles schwarz war.

Schöne Dunkelheit, so wohlig und geborgen, wie man es sich in einem Babybauch vorstellt. Dunkel, geborgen.... Halt stop! Scheiße! War ich tod? Und wenn ja, wo waren die ganzen Engel & Co.??? Obwohl, ich hatte mal gehöhrt, dass die Seele sich nach dem sterben noch eine Weile beim Körper aufhält, vielleicht war ich ja in meiner Gebärmutter, desshalb das Babybauchgefühl...... könnte ja sein! Aber welcher Vollhorst hüpfte da bitteschön auf meinem Brustkorb rum - bis ich kotzte! ... in den Mund vom Vollhorst!!! Bah- Wah- Ih! Ist das eklig! Ich hasse kotzen! Und außerdem, hätten die mich nicht noch einfach ein Bisschen in meinem Babybauch lassen können? Also soviel zum Thema Himmel: die hüpfen dir da nur auf dem Brustkorb rum und bringen dich zum kotzen!
"Oh Gott1 Sie lebt! Alex, kannst du mich höhren?"
"Hä? Soso Bist du jetzt auch tod? Warum? Na ja, egal! Pass bloß auf! Gott bringt dich nur zum kotzen!" krächtste ich. Langsam normalisierte sich mein Blick wieder, Soso starrte mich entgeistert an, ich zog eine Augenbraue hoch
"Was?" , da fing sie an zu lachen, oder zu heulen, so genau konnte man das nicht erkennen. Ich bemerkte meine ganzen Freunde um mich rum (komisch, waren die jetzt alle tod?) und den Vollhorst / Gott, der sich gerade den Mund auswusch. LOL! Der sah ja aus wie der Rettungsschwimmer vom Strand.................. Aprupt setzte ich mich auf, nur um gleich wieder schlap zurück zu fallen, also mit schweben und so war wohl nix! Obwohl,
"Soso?! Ich bin doch tod, oder?"
"Sieht nich so aus!", meinte sie und knuddelte mich. Oh! Das musste ich jetzt erst mal verarbeiten! Ich lebte! Wie cool war das denn bitte? Wenn ich aufpasste, würde ich wohl doch nich als einsame Jungfer enden! Die ganzen Anderen (also: Katy, Fee, Mark <3 , Dres, Fabi, Nick & Picks) umarmten mich jetzt auch alle, Gott waren die süß!... Allerdings gab es da so ein klitzekleines Problemchen!!!!
"Uarg.. Leute! Ich grig keine Luft mehr!" erschrocken nahmen sie alle wieder etwas Abstand. Gott, äh, ich meine der Rettungsmensch sagte irgendetwas zu meinen Freunden, schrieb ihnen noch irgendwas auf, gab mir einen Löffel voll mit irgendeiner Substanz, die ein bisschen wie Hustensaft schmeckte und dann noch normales Wasser zum trinken und dann wickelten mich meine lieben, süßen Freunde in eine Decke  und trugen mich zum Zelt. Das heißt Marcus trug mich und Katy, Fee und Soso hielten Händchen.

Ich schlief bis zu Abend des nächsten Tages. Als ich aufwachte, war Marcus bei mir. Ich blinzelte,
"Hey! Du bist wach!" stellte er fest. "Willst du was trinken?", ich nickte, denn ich hatte tatsächlich Durst und mein Hals brannte ein wenig. Ich stzte mich auf, um zu trinken, war allerdings noch ein Bisschen wackelig, weswegen Mark mich stützte, bis ich ausgetrunken hatte, dann setzte er sich so, dass mein Kopf in seinen Schoß lag. So verharrten wir eine Weile, bis er sagte
"Es tut mir so leid! ich hätte mehr aufpassen müssen und schneller reagieren! Meinetwegen bist du fast gestorben!" ich schaute ihn ungläubig an, wie kam er denn darauf?
"Marcus, ist schon gut! Das hätte mir auch alleinpassieren können, und wer hätte mich dann gerettet?", von Soso wusste ich nämlich, dass Mark mich aus dem Wasser gfischt und dem Rettungsschwimmer übergeben hatte.
"Es hätte trotzdem nicht passieren dürfen! Wenn ich mehr Acht gegeben hätte.. Ich...." ich unterbrach ihn, indem ich seinen Kopf zu mir zog und ihn küsste, zu mehr war ich gerade einfach nicht fähig.
"Wenn du drauf bestehst und dich dann besser fühlst: Entschuldigung angenommen! Hör auf, dir Vorwürfe zu machen!", er lächelte, erst zaghaft, dann strahlender.
"Ich sag den Anderen Bescheid, dass du wach bist!" ich setzte mich auf
"Die Anderen können auch noch zehn Minuten warten..." er verstand, was ich meinte und zog mich an sich, zu einem sehr langem, sehr schönem Kuss. Kathy hatte anscheindend schon meine Stimme gehöhrt und streckte kurz darauf den Kopf durch die Zeltluke
"Willkommen zurück unter den lebenden!" nach draußen rief sie "Leute! Alex ist wach!" und innerhalb einer halben Minuten waren alle in der Zeltkabiene für eigentlich zwei Leute versammelt und ich wurde von allen durchgeknuddelt. Dann aßen wir eine sehr leckere Suppe, die Pablo gemacht hatte. Später schlief ich in Mark´s Armen ein.

Am nächsten Tag ging es mir wieder recht gut. Gott sei dank, hatte niemand meine Eltern informiert, denn dann hätte ich warscheinlich gleich mal nach Hause fahren können... ich könnte es ihnen später immernoch gut erzählen! Was da zwischen Mark und mir war, konnte ich nicht so ganz definieren. Wir küssten uns zwar ab und zu, aber irgendwie nur wenn die Andern nich dabei waren, aber sonst war allen wie immer, irgendwie komisch. Desshalb hatte ich meinen Freundinnen auch noch nichts erzählt.
Wir hatten gehöhrt, dass in den letzten Tagen Delfine vor der Küste gesichtet worden waren. Und da wir manchmal morgends Fischerbote etwas weiter die Bucht entlang in einem kleinem Fischerdorf oder so einfuhren, packten wir unsere Rucksäcke und marschierten los. Nachdem wir eine Weile gesucht hatten, fanden wir einen netten Fischer, der sich bereit erklärte, uns mitzunehmen. Er hatte sowieso ein Bisschen rausfahren wollen. Domenik sprach richtig gut französich, wie sich rausstellte, da er eine Tante in Lion hatte, die er öfters besuchte und dort auch schon mal Schüleraustausch gemacht hatte.

Der Tag war wunderschön gewesen. Wir waren mit Samuel, dem Fischer, mit seinem Bott auf´s Meer rausgeschippert. Irgendwann hatte er den Motor abgestellt und wir hatten uns ein Weilchen treiben lassen. Tatsächlich hatten wir Delphiene gesehen, erst weiter weg, dann kamen sie neugierig ans Boot geschwommen und wir fütterten sie mit Fischstäbchen, die wir mitgebracht hatten. Samuel hatte gesagt, wir könnten schwimmen gehen, wenn wir Lust hätten, klar waren wir sofort im Wasser. Ich blieb vorsichtshalber immer in der Nähe der Leiter, die vom Boot hing, da ich, seit ich fast ertrunken wäre, ein wenig Angst vor tiefem Wasser hatte, aber Marcus blieb die ganze Zeit ih meiner Nähe und auch ein par Delphiene kamen zu uns herangeschwommen und stuppsten uns mit ihren langen Schnauzen an. Mit ihnen und Mark traute ich mich langsam die Leiter auch mal eine zeit lang loszulassen und aleillein zu schwimmen, aber ich blieb trotzdem in der Nähe.
Später, als die Delphiene weitergezogen waren, hatten wir noch ein Wenig faul in der Sonne gelegen. Am Nachmittag waren wir zurückgekommen und mussten erst mal das gesammelte Geschirr der letzten Mahlzeiten waschen, da wir sonst gezwungen gewesen wären, aus den Händen zu essen. Jetzt war es kurz vor halb zehn und wir saßen nur so rum, jeder ein Bisschen für sich, in Gedanken. Ich schrieb gerade eine Postkarte an meine Familie, da piepte mein Handy. Oh, vielleicht war das Nicky, meine Schwester, die inzwischen bemerkt haben müsste, dass ich mir unerlaubt für den Urlaub ein par Kleider von ihr geliehen hatte. Nop, die Nachricht war von Marcus (Woher hatte der jetzt meine Nummer? Na ja, egal!).
Er: Hey, was machst Du grade? Mark
Ich: Hey, ich sitz nur so rum, warum? Alex
Er: Kannst Du in 10 Min. an den Dünen sein?
Ich: Ja! :)
Er: Okay, bis gleich dann! :)
Also, okey, jaaa...cool...... Ich seh nur grad scheiße aus und bin schon im Schlafanzug, aber ja klar! Ich also schnell ins Zelt, Koffer auskippen, Schlafanzug aus, andere Unterwäsche an, Klein an, wieder raus aus dem Kleid, Rock und Top an, Haare kämmen, Labello drauf, etwas Liedschatten und Wimperntusche. So! Das muss reichen!

Es war noch einigermaßen hell, als ich bei den Dünen ankam und ich konnte  eine Spur aus in den Sand gemalten pfeilen erkennen. Mark Mark wartete schon auch einer Picknikdecke auf mich. Er hatte auch ein par Teelichter angezündet und kam mit einem Straß Wildblumen in der Hand auf mich zu, den er mir dann hinhielt,
"Hier, hab ich extra für dich gepflückt", als ich das Sträußchen entgegen nahm, endeckte ich, dass die Bumen von einem Lederbändel zusammengehalten wurden, an dem ein herzförmiger, rot gemusterter Galsanhänger hing. Marcus lächelet mich an,
"Gefällt´s dir? Ich hab an dich gedach, als ich ihn auf dem Markt gesehen habe... "
"Der ist wunderschön! Danke! Aber da hatten wir uns doch noch nicht mal geküsst." er blinzelet mich etwas verlegen an,
"Na ja, ich fand dich halt schon toll und hab ihn einfach gekauft ohne mir das genau zu überlegen und dann hab ich mich nicht getraut ihn dir gleich zu schenken!", ich schlang die Arme um seinen Hals und wir küssten uns. Ich nahm ein winziges Bisschen Abstand und guckte ihm in die Augen,
"Heißt das jetzt, das wir zusammen sind?"
"Waren wir das vorher nicht?"
"Ich denke schon!" weii! Ich grinste ihn zufrieden an.
Wir redeten, lachten und schmusten noch eine ganze Weile. Mein Platz, mit dem Kopf auch Marks Schulter war sehr bequem und ich wäre fast eingeschlafen, wenn nicht irgendwann etwas nach Mitternacht lachend und eeetwas wackelig auf den Beinen Soso und Fee in die Dünen gekommen wären. Soso entdeckte uns zuerst und guckte uns ungläubig an,
"Oh schau mal! Sind das Auser...iirdischä, Fee?" Fee blieb stehen und musterte uns ganz genau
"Ja kann schon sein, Soso... Aber die haben Alex und Marks Gesichter geklaut!"
"Wer sein ihr und was habt ihr mit meinen Gudschieee-Guuus gemacht?" fragte Soso uns und ich lachte auf,
"Okey, Leute! Wie viel habt ihr getrunken?", Soso legte den Kopf schief und meinte, wärend Fee eine wage Geste machte, die man als etwas zwischen  drei und siebzehn deuten könnte,
"Oh mein Gott! Fee! Es kann reden!", ich verdrehte die Augen und guckte zu Mark, der mich mit hochgezogener Augenbraue anschmunzelte
"Tztz! Also echt, die Jugend von heute!" ich lachte wieder,
"Äh, Soso, ich glaub das sind wirklich Alex und Mark!"
"Oha! Warum sagt mir das keiner? Du hast recht, Fee! Loool!", sie gackerten leicht durchgedreht rum. Dann wollten sie umbedingt schwimmen gehen, was Mark und ich nicht sonderlich sinnvoll fanden, also überredeten wir sie, das duschen auch ganz toll wäre und verfrachteten sie samt Kleidung dort hin. Dann brachten wir sie ins Zelt und ins Bett. Mark, der mir wohl kaum beim Schlafanzug anziehen der beiden hätte helfen können wurde von  Fee losgeschickt um Jack zu suchen, der dann später bei Fee und Soso übernachten musste, weil Fee ihn nicht mehr gehen lassen wollte. Aber vorher durften wir ihnen noch eine Gute-Nacht-Geschichte erzählen...

Soso und Fee hatten am nächsten Tag einen ziemlich starken Kater und wir ließen sie ausschlafen, was in etwa bis 3 Uhr mittags dauerte...
Kathy tauchte irgendwann am Morgen wieder auf, ich hatte mich gestern noch gewundert, wo sie blieb. Als ich sie fragte, wo sie gewesen war, grinste sie n ur geheimnissvoll, ich hatte so eine Vermutung...
Und ich hatte Recht, als wir gegen Mittag gerade ein wenig Ordnung in unsere Zeltkabiene brachten, meinte sie urplötzlich:
"Ich hab mit Dres geschlafen!", ich wurde sofort hellhöhrig, sie war die Erste von uns!
"Wann? Wo?", Kathy gab bereitwillig Auskunft
"Also, das war so: Gestern, nachdem du weg warst, sind wir alle noch in die Bar gegangen, weil da eine Band gespielt hat. Soso und fee waren halt irgendwann plötzlich weg und da sie schon einiges getrunken hatten, haben wir uns aufgeteilt, Dres und ich haben sie am Strand gesucht. Wir haben sie nocht gefunden und saßen dann noch mit Fabi, Jack, Domenik und Picks am Strand, bei diesem Kunstwerk da, du weißt schon" , ich nickte bestätigend, "und haben noch was getrunken. Irgendwann sind Domenik und Picks halt eingepennt, Jack und Fabi sind da sitzen geblieben. Dres und ich sind zu den Zelten gegangen, weil wir wissen wollten, ob fee und Soso vielleicht dort wären, waren sie nicht. Jaaaa, und wo wir schon mal da waren, sind wir zu ihm ins Zelt und haben erst so gekuschelt und uns geküsst und daaaaann.....!"
"Hey! Warum höhrst du an der spannendsten Stelle auf? Erzähl! Wie wars? Ich hoffe ihr hab verhütet!", sie verdrehte dieAugen und grinste,
"Ja haben wir! Und es war schön! Keine weiteren Informationen!" ich stieß sie leicht an,
"Och! Komm schon!" aber sie grinste nur. Irgendwie konnte ich das ja auch verstehen, ist doch logisch, sowas Wichtiges gibt man nicht so schnell her!
"Sag mal, wo warst du eigentlich gestern abend?" fragte Kathy und ich erzählte es ihr und se meinte nur:
"Ich habs doch gewusst!", wir lachten und ich zeigte ihr die Kette,
"Oh mein Gott! Ist das süß!" hauchte sie
"Danke! Ich hab mich auch so mega gefreut!"
Später beschlossen wir, dass Dres und ich Zelt tauschen würde, da wir ja nur noch... Scheiße!... nur noch knapp drei Tage mit den Jungs hatten!

Geschrieben von Lilou

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becca-sweet 06/15/2013 15:12

Schreibst du des dann als Buch mit dem Titelbild?!

Lilou 06/15/2013 22:27

Joaaa, vielleicht! :) Obwohl, wenn des irgendwann, vielleicht, möglicherweise veröffentlicht wird, dann bekommt des Buch warscheinlich en anderes Cover! :*